kuratiert

von

Rainer Aring und Michael Hooymann

Donnerstag, 14.09.2017, 17 bis 20 Uhr

Heinz Pi

Donnerstag, 21.09.2017, 17 bis 20 Uhr

Irena Paskali

Donnerstag, 28.09.2017, 17 bis 20 Uhr

Liselotte Freusberg

Donnerstag, 5.10.2017, 17 bis 20 Uhr

Henning Oppermann

Ausstellung vom 07. September bis 12. Oktober 2017

Vernissage:
Donnerstag, 07. September 2017, 18 bis 23 Uhr

Finissage:
Donnerstag, 12. Oktober 2017, 18 bis 23 Uhr

Öffnungszeiten:
Donnerstags von 17 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung

Zur (Un) Möglichkeit politischer Kunst.

…schon wieder steht eine Wahl ins Haus. ( Bundestagswahl am 24. 9. 2017 ).
Anlass genug sich mit unserer parlamentarischen Demokratie und ihren derzeitigen

Tendenzen künstlerisch/bildsprachlich auseinanderzusetzen.
Diese Tendenzen drückt der Begriff „Postdemokratie“ (Colin Crouch)* treffend aus.
Er bezeichnet vor allem den Transformationsprozess, der die rasante Entwicklung unserer parlamentarischen Demokratie zur „Lobbykratie“ kennzeichnet.

Anonymisierte Marktmächte, Konzerne & Banken und deren medialer „Flankenschutz“ prägen auf vielfältige Weise politische Entscheidungen, welche letztendlich unser Leben beeinflussen und strukturieren.
Die Folgen: Ignoranz, Ohnmachtsgefühle, Resignation, Desinteresse oder ironisch-zynischer Rückzug herrschen – auch bei vielen von uns – vor.

WAS TUN ?

Sich komplett draushalten? Bilder für „über’s Sofa“ produzieren?
Hermetische Verrätselung betreiben? In esoterisch-eskapistische Wohlfühlästhetiken abgleiten? (Inklusive altbackenem Hippietum).
Alternativ dazu könnten wir, sollten wir z.B. Bildstrategien entwerfen, ästhetische Symboliken entwickeln, die auf möglichst provokante ART & WEISE im weitesten Sinne unser gesellschaftliches Sein reflektieren. (Die derzeitige Dokumenta scheint dabei eine spannende Anregung zu sein.)

„Kunst ist Provokation, oder sie ist nicht“. Dieser Satz von Walter Benjamin hing viele Jahre im Eingangsbereich der Düsseldorfer Akademie. ( Als Ansporn, Kraftquelle,Möglichkeitsraum oder Befeuerung).

Auf Stil folgt Bruch! Auf geht’s!!!

Rainer Aring

*WIKI

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das Konzept „Petersburger Raum für Kunst“ ist abgeleitet vom Begriff der „Petersburger Hängung“, der auf die dicht behängten Wände der Sankt Petersburger Eremitage zurückgeht. Grundlegende Idee  des 2014 eröffneten Raumes ist es, gemeinschaftlich einen Ort für Kunst zu schaffen, in dem auf wenigen Quadratmetern möglichst viele Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten präsentieren können. Der Petersburger lebt vom Prinzip „von Künstlern – für Künstler“.

perfomance

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